Aktuelles:

 

14.07.2019

 

Heute startet Benedikt Schubert in Spich. Das Rennen ist sehr gut besetzt und es geht direkt vom Start an richtig zur Sache. Einige Fahrer versuchen sich in Gruppen zu organisieren und einen Abstand herauszufahren. Benedikt ist fast immer dabei. Doch diese Bemühungen sind leider nicht erfolgreich. Die Ausreißer werden immer wieder vom Feld gestellt. Schließlich gelingt es einem Fahrer eine kleine Lücke zu reißen. Die restlichen Fahrer sprinten um die weiteren Platzierungen. Benedikt Schubert belegt den 8. Platz in diesem sicherlich nicht ganz einfachen Rennen.

 


Hier ein lesenswertes Interview unseres Sportlers und Wissenschaftlers Frank Leinen:


 

Bericht Torben Xanke: Marokko 2019: letzter Teil: Die Sahara-Rundfahrt:

 

Bereits beim lockeren Rollen am nächsten Tag bemerkten wir, dass die erste Etappe kein Zuckerschlecken werden würde, der Gegenwind war extremer als alles was ich bisher erlebt habe und der „Asphalt“ war rauher als rauh.

 

Immerhin war die Unterkunft sauber und es gab ausreichend fließend Wasser und Strom, keine Selbstverständlichkeit! Unsere Ruhe vorort wurde nur einmal durch einen lauten Knall gestört, wobei es sich wohl um eine Explosion in der Phosphat Mine handelte.

 

 

 

Die erste Etappe war wie erwartet kein Zuckerschlecken und eine sehr windige Angelegenheit, leider hatte ich nach knapp 60km Defekt und musste den Rest der Etappe komplett alleine überwinden, was so ziemlich das hässlichste Erlebnis war, welches ich je auf dem Fahrrad hatte, der Wind war schier unerträglich und ich fuhr die größte Zeit auf dem kleinen Blatt, die nicht gerade abwechslungsreiche Ödnis der Wüste hob meine Laune in keiner Weise, genauso wenig wie mein immer wieder schleifendes Hinterrad wegen dem ich überhaupt erst in diese Situation gekommen war und um dem ganzen noch die Krone musste ich auch noch einen Zwischensprint einlegen, weil ich an einer Antennenstation von wilden Hunden verfolgt wurde. Als ich dann endlich mit meinem 27er Schnitt im Ziel war tat mir alles weh und ich konnte kaum noch auftreten, immerhin blieben wir für die letzten Tage in Laayoune und wir hatten zur Abwechslung mal zweier Zimmer. Hermann fuhr auf dieser Etappe wieder aufs Podium und trug so am nächsten Tag stellvertretend das Trikot des Besten Sprinters.

 

 

 

Die zweite Etappe von Laayoune nach Tarfaya war wesentlich angenehmer, wir beteiligten uns sporadisch an der Nachführarbeit der Türken, wobei sich besonders Jakob Stenzel hervortat. Als es dann im Rennen richtig zur Sache ging fand ich mich in der komfortablen Situation wieder, in der zweiten Gruppe zu sitzen während drei Fahrer aus unserem Team vorne waren. Ich hatte natürlich kein Interesse daran, wieder nach vorne zu kommen, da sich in meiner Gruppe noch zwei Südafrikanische Fahrer befanden die nicht nach vorne kommen sollten. Durch mein beständiges

 

stören habe ich mir allerdings auch einen marokkanischen Fahrer zum Feind gemacht, der mehrmals versucht hat mich vom Rad zu schlagen, was ihm zum Glück misslungen ist.

 

Im Ziel stellte sich dann heraus, dass Hermann das Gelbe geholt hatte was für die nächste und letzte Etappe natürlich Arbeit bedeutete.

 


Auf der letzten Etappe zu der wir dann leider nur noch zu viert Antreten konnten, da Jakob nicht mehr gestartet war, übernahmen Sebastian Beyer und ich von Beginn an die Nachführarbeit. Es ging früh eine Gruppe in der wir mit unserem zweiten Mann im Gesamtklassement Volker Bolte vertreten waren, sodass wir hinten das Tempo nicht all zu hoch halten mussten. Leider begannen nach etwa 60km die Südafrikaner damit sich in die Nachführarbeit einzuschalten, da der Vorsprung der Spitze auf 6 Minuten angewachsen war, ich bekam nun einige Probleme konnte mich aber bis Kilometer 130 immer wieder in die Nachführabeit einschalten und so unseren Jungs das Leben im Wind erleichtern, bis ich dann endgültig den Parkschein gezogen hatte und mit einer kleinen Gruppe ins Ziel rollte. Leider gelang es uns nicht das Gelbe zu verteidigen, aber ich denke wir haben uns bestmöglich präsentiert. Ich habe im übrigen auf der letzten Etappe, noch die rote Laterne erreicht, ein lange von mir gehegtes Ziel!

 


 

Bericht TorbenXanke: Marokko 2019: Teil 2 – Die Eintages-Rennen

Die beiden Rennen am nächsten Tag liefen wesentlich erfreulicher, da Hermann „the German“ das UCI Rennen für sich entscheiden konnte und das zweite Rennen welches als nationales Eintagesrennen ausgetragen wurde von Volker auf Platz zwei beendet werden konnte. Ich selbst befand mich am Ende des ersten Rennens gemeinsam mit Volker und Jonas in der hinteren größeren Gruppe in der wir schnell Freundschaft mit den türkischen Fahrern schlossen und gemeinsam ins Ziel rollten, da niemand von uns ein ausgeprägtes Interesse daran hatte wieder nach vorne zu kommen, da wir alle Teamkollegen vorne hatten.

Den folgenden Ruhetag verbrachten wir in der auch als Tor zur Sahara bezeichneten Stadt Guelmim, wo wir beim lockeren Rollen außerhalb der Stadt auch prompt auf freilaufende Kamele stießen. Da wir nicht viel Zeit in unserem mittelmäßig sauberen achter Zimmer verbringen wollten verbrachten wir die meiste Zeit damit in verschiedenen Lokalitäten Tee zu trinken.

 

Am nächsten Tag ging es von Guelmin nach Tan Tan in einem Windkanten Rennen welches es in sich hatte, leider wurde ich recht früh gemeinsam mit Jonas aus dem Rennen genommen, was sich prompt rächte, da es vorne im Hauptfeld zu einer größeren Schlägerei kam wegen der das Rennen unterbrochen werden musste, was für uns beide sehr ärgerlich war, da wir so ohne Probleme den Anschluß hätten herstellen können, aber Shit Happens, so mussten wir das Rennen im Besenwagen beenden. Hermann wurde in diesem Rennen übrigens wieder starker dritter!

 

Direkt nach der Zielankunft ging es auch in direkt in die nächste Unterkunft mit 7 Betten in einem Zimmer, welche aufgrund der riesigen Kakerlaken ein neuer Tiefpunkt war.

 

Das dritte und letzte internationale Eintagesrennen startete mitten in der Wüste in einem 200 Seelen Örtchen namens Abteh wo wir uns kurz vor dem Rennen noch den obligatorischen Tee genehmigten, welcher uns von einem Einheimischen auf traditionelle aber nicht unbedingt an westliche Hygienestandards angelehnte Art und weise serviert wurde. Immerhin hatte das Rennen mal erfreulicherweise Rückenwind, allerdings lief es für keinen von uns optimal aber zumindest sah die Durchschnittsgeschwingigkeit von 56 km/h des Siegers spektakulär aus.

Leider (oder sollte ich sagen Gottseidank) befand sich unsere nächste Unterkunft in einer abgelegenen Minenkolonie in Boucraa mitten im nichts.

 

**************************************

 

über uns

Egal, ob du gerade mit dem Rennradfahren anfängst oder schon viele Jahre im Sattel sitzt:

Bei uns bist du richtig!

Das gemeinsame Training in unserem Verein bietet die Möglichkeit, sich auf persönliche Ziele, wie die Teilnahme an Rennen und Events vorzubereiten und sich dabei mit anderen Sportlern auszutauschen.

Radsport kann bei uns auch als Ausgleich zum Arbeitsalltag und zur Verbesserung der Fitness betrieben werden.

Entsprechend der eigenen Zielsetzung werden alle Sportlerinnen und Sportler individuell vom gut ausgebildeten Trainerteam betreut.

 

Während der Straßensaison werden gemeinschaftliche Ausfahrten unternommen.

Die Saisonvorbereitung findet in unseren Trainingsräumen statt. Eine hervorragende technische Ausstattung ermöglict es, individuelle Schwerpunkte beim Ergometer-, Rollen- und Athletiktraining zu setzen.

Bei Interesse bieten wir auch Trainingseinheiten auf der Bahn in Büttgen an.

 

Kostenloses Probetraining kann jederzeit mit Sabine Xanke abgesprochen werden.

Tel. 0176/38 18 60 53

e-mail: sabine.xanke@web.de


 

 

**************************************

 


unsere Trainingszeiten

Mittwoch und Donnerstag 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Samstag 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr 

Wir treffen uns vor der SG Kaarst bzw. in Raum V. 

 

Hallentrainingszeiten im Sportforum Büttgen für den Nachwuchs:

Dienstags von 17.00 Uhr – 20.00 Uhr

 

für die Amateure – im Winter:

Mittwochs 20.00 Uhr – 22.00 Uhr

Donnerstags 17.00 Uhr – 19.00 Uhr

 

 

 


Bildergalerie